
Erwachsene / Senioren
Für wen eignet sich Visualtraining?
Menschen mit folgenden visuellen Schwierigkeiten, benötigen ein Visualtraining:
- Sehprobleme, die mit Lernen in Verbindung stehen:
Defizite bei der Augenzusammenarbeit, dem Fokussieren, bei Blickfolge- und Visualisierungsfähigkeiten können Lernen negativ beeinflussen.
- Schielen (Strabismus) oder Lazy Eye (Amblyopie):
Beides kann oftmals anstelle von bzw. unterstützend zu einer Operation, einer Prismenbrille oder dem Abkleben eines Auges mit Visualtraining behandelt werden. Ein Training ist in diesen Fällen insbesondere bei Kindern äußerst effektiv, kann aber auch in jedem Alter sehr gute Resultate erzielen.
- Durch Sehstress bedingte Probleme:
In unserer High-Tech-Gesellschaft verbringen viele Menschen einen Großteil ihrer Arbeitszeit vor einem Computerbildschirm und auch in der Freizeit werden etliche Stunden an Handy, Tablet und PC verbracht. Dadurch gibt es immer mehr Menschen, die Augenschmerzen, Kopf-/Nackenschmerzen, Migräne, trockene oder tränende Augen, Verspannungen und andere Schwierigkeiten, die mit Sehstress zusammenhängen, haben (sog. Asthenopische Beschwerden).
- Alterssichtigkeit (Presbyopie):
Alterssichtigkeit tritt oft ab dem 40. Lebensjahr unabhängig von anderen Fehlsichtigkeiten auf. Grund hierfür ist die mangelnde Flexibilität der Linse und Erschlaffung der Ziliarmuskulatur, so dass sich die Linse nicht mehr stark genug krümmt, um im Nahbereich scharf zu stellen. Viele Menschen bekommen das „orthopädische“ Problem des zu "kurzen Armes“.
- Visuelle Rehabilitation für spezielle Patientengruppen:
Eine neurologische Erkrankung oder ein Trauma des Nervensystems kann auch die Sehkraft eines Menschen beeinflussen (z. Bsp.: nach Schädel-Hirn-Trauma, Gehirnverletzungen, Schlaganfall, MS, Parkinson).
- Senioren mit Gangunsicherheiten zur Sturzprophylaxe oder bei auftretendem Schwindel und Konzentrationsmangel.
